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Signalwirkung der Sustainable Development Goals – die 17 SDG’s für mehr Nachhaltigkeit in Organisationen | 12.02.2019

Photo by Greg Nunes on Unsplash
Photo by Greg Nunes on Unsplash

Sustainable Development Goals im Unternehmen/ in der Organisation implementieren

Am 12.02. veranstaltete die bitkom Akademie ein Webinar für Einsteiger, deren Organisationen sich mit Überlegungen tragen, wie die Agenda 2030 und ihre 17 Nachhaltigkeitsziele, 2015 von der UN verabschiedet, in ihre bisherige CSR-Strategie bzw. Nachhaltigkeitsstrategie implementiert werden bzw. diese erweitern kann.

Warum Nachhaltigkeit? 

Oder auch – um den etwas abstrakten Begriff Nachhaltigkeit mit einem anderen Wort zu beschreiben: Warum Enkeltauglichkeit?


Neben den drängenden ökologischen und sozialen aktuellen Herausforderungen zeigt das Nachfrageverhalten der Millenials, aber auch von Investoren sehr deutlich die veränderte Erwartungshaltung an Unternehmen, Institutionen und Politik hinsichtlich Nachhaltigkeit auf.

Sustainable Development Goals (SDG’s) – Orientierung für Nachhaltigkeit

Eine Orientierung für alle Akteure zur Ausrichtung von Strategien im Rahmen der 3 klassischen Säulen von CSR und Nachhaltigkeit – Ökonomie, Ökologie und Gesellschaft/ Soziales – boten bisher schon die Kriterien von Leitfäden wie die ISO 26000, DNK, GRI, Global Compact oder auch die Bilanzierung gemäß Gemeinwohl-Ökonomie.

Die SDG’s mit ihrer gut verständlichen, bildhaften Darstellung und internationalen Akzeptanz bieten eine attraktive Erweiterungsmöglichkeit bzw. eine nicht zu unterschätzende Kommunikationswirkung. Im Prinzip lässt sich darüber eine Art „Labeling“ erzielen, denn die optische Darstellung läßt auf einen Blick erkennen, um was es gut, allerdings – das ist der Haken – nicht, in welcher Tiefe und Qualität das Thema behandelt wurde. Aber im Endeffekt verhält es sich bei allen Labels so.

Zuordnung der 17 Sustainable Development Goals / Nachhaltigkeitsziele

Ein Abgleich der 17 SDGs mit ISO Standards sowie DNK und Gemeinwohl-Ökonomie zeigt die Passgenauigkeit auf. Die GRI stellt aktuell eine Verknüpfung zu den SDGs her.

Die 17 UN-Nachhaltigkeitsziele lassen sich der triple bottom line recht einfach zuordnen, SDG 6 (Sauberes Wasser und Sanitäreinrichtungen oder 7 (Bezahlbare und saubere Energie) zu Ökologie, SDG 1 (Keine Armut) oder 2 (kein Hunger) zu Gesellschaft/ Sozialem, SDG 8 (Menschenwürdige Arbeit und Wirtschaftswachstum) zu Ökonomie.

Die Agenda 2030 ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe – sie betrifft Politik, Verwaltung, Interessenvertretungen, Wissenschaft, Bildung, Unternehmen, Individuen.

SDG 17 „Partnerschaften zur Erreichung der Ziele“ greift diesen Punkt auf.

Zusammenarbeit ist für alle SDGs ein Erfolgsfaktor. Multi-Akteur-Partnerschaften auf öffentlicher, öffentlich-privater und zivilgesellschaftlicher Ebene stellt in vielen Betrachtungen der SGDs einen wichtigen Punkt dar und ist Begründer bzw. Treiber von Netzwerken wie B.A.U.M. e.V. etc.

Die Sustainable Development Goals / Nachhaltigkeitsziele und die eigene Wertschöpfungskette

Ebenfalls herunterbrechen lassen sich die SGDs auf die eigene Wertschöpfungskette (SDG 10 – Weniger Ungleichheiten z.B. auf die Lieferkette, SDG 4 – Hochwertige Bildung – auf die Mitarbeiter) oder auch auf Organisationseinheiten und Aufgabenbereiche.

Ein Exkurs zum Thema Digitalisierung zeigt auch hier den Zusammenhang mit den Nachhaltigkeitszielen auf.

Ein wichtiger Hebel im Bereich Nachhaltigkeit: Motivieren über Chancen, nicht über Risiken.

Fazit: Ein empfehlenswertes Webinar für SDG-Einsteiger und -Einsteigerinnen!

Mehr Informationen zu den SDGs:

http://www.bmz.de/de/ministerium/ziele/2030_agenda/17_ziele/index.html

 Monika Stoehr,  Nachhaltigkeitsmanagement Darmstadt | Nachhaltigkeitsmanagement Rhein-Main | Nachhaltigkeitsmanagement Rhein-Neckar

Mehr zum Veranstalter und zur Veranstaltung

www.bitkom-akademie.de


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