. proiectio – für ein zukunftsfähiges Wertesystem und nachhaltige Wertschöpfung in Unternehmen, Einrichtungen und Kommunen

Kurze News / Infos aus dem Bereich Nachhaltigkeit, Corporate Social Responsibility, Gemeinwohl-Ökonomie, Wirtschafts-Ethik und Werte.

Inhalt sind dabei gemäß der triple bottom line die Bereiche Ökonomie, Ökologie, Soziales/ Gesellschaft bzw. gemäß der Sustainable Development Goals (SDG’s) die Bereiche people, planet, prosperity, peace, partnerships.

Was sich so tut – kurz und prägnant und zu weiterführenden Informationen der Verfasser/ Anbieter dieser Informationen verlinkt.

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Dezember 2019 News / Infos

Leuchtturmprojekt des Umweltclusters Bayern gesucht

Auch 2020 verleiht der bayerische Umweltcluster die die Auszeichnung ‎‎„Leuchtturmprojekt“ an einen vorbildlichen Beitrag zur Entwicklung ‎der ‎Umwelttechnologie in Bayern. Mit dem ‎Prädikat richtet sich der Cluster an Unternehmen, Planer, ‎Kommunen ‎und Konsortien aus Bayern, die ein Projekt, Produkt oder Verfahren ‎mit ‎Innovationscharakter entwickelt haben und dadurch zur ‎Verbesserung der ‎Klima- und Umweltsituation beitragen.‎ Die Ausschreibungsphase ist eröffnet und endet am ‎‎31. Januar 2020. | 31.12.2019

Fairer Handel immer gefragter

Im Geschäftsjahr 2018 wurden in Deutschland 1,7 Milliarden Euro zu Endverbraucherpreisen mit Produkten aus Fairem Handel umgesetzt. Dies entspricht einer Steigerung von 15% im Vergleich zu 2017. Innerhalb der letzten fünf Jahre hat sich der Umsatz im Fairen Handel mehr als verdoppelt. Im Durchschnitt gaben die Verbraucher*innen in Deutschland pro Kopf 20,50 Euro für faire Lebensmittel und Handwerksprodukte aus. Wie auch in den Vorjahren wurde der größte Teil des Umsatzes (80%) mit Fairtrade-gesiegelten Produkten generiert (1,36 Milliarden Euro, + 15,5%). | 29.12.2019

Erste Ergebnisse des Monitorings Nationaler Aktionsplan Wirtschaft und ‎Menschenrechte (NAP)

Über 400 Unternehmen haben von ‎der Möglichkeit zur Teilnahme an der Erhebung 2019 Gebrauch gemacht. Nur jedes fünfte der ‎Unternehmen erfüllt die sozialen und ‎ökologischen Standards. Dies belege: „Freiwilligkeit führt nicht zum Ziel." Die Minister kündigten daher Eckpunkte für ein Gesetz zur Einhaltung von Standards in ‎der globalen Produktion an. Damit soll sichergestellt werden, dass deutsche ‎Unternehmen bei ihren ausländischen Zulieferbetrieben auf angemessene ‎Arbeitsbedingungen und Löhne achten.‎ | 28.12.2019

Berlin macht es vor: Nachhaltige Beschaffung

Seit Januar gilt in Berlin die nach eigenen Angaben bundesweit schärfste Verwaltungsvorschrift für Beschaffung und Umwelt. Die Hauptstadt arbeitet daran, in diesem Punkt zum Vorreiter zu werden. In einer Untersuchung wurde die herkömmliche Beschaffung mit der umweltverträglichen verglichen. Ergebnis: Durch eine umweltverträgliche Beschaffung könnten fast 50% schädliche Klimagase eingespart und die Kosten im Schnitt um 4% gesenkt werden. Umweltverträgliche Beschaffung ist also auch ein Instrument nachhaltiger Haushaltswirtschaft. | 27.12.2019

Wie Blockchain die Welt gerechter machen kann

Blockchain - eine Technologie, die sehr schnell vom Finanzmarkt gekapert wurde. Dabei ist Blockchain viel mehr als bloß die Basis von digitalem Geld: Sie kann in nahezu jedem Bereich unserer Gesellschaft eingesetzt werden. Die Technologie birgt noch mehr als das Potenzial, unser ganzes Finanzsystem zu revolutionieren: Sie könnte soziale und ökologische Probleme lösen. Blockchain macht mehr möglich als nur Kryptowährungen. Regierungen und Start-ups weltweit wollen die Technologie für ökologische und soziale Projekte einsetzen. | 23.12.2019

Klimapaket im Bundesrat gebilligt

Deutschland steigt 2021 mit einem CO2-Preis von 25€ in den nationalen Handel für Emissionszertifikate für Verkehr und Gebäude ein. Der Liter Sprit und Heizöl wird ab 2021 zwischen sieben und acht Cent teurer. Um den Strompreis zu senken, soll die EEG-Umlage verringert werden, mit der der Ausbau der Erneuerbaren Energien gefördert wird. Die Pendlerpauschale steigt 2021 um fünf Cent ab dem 21. Kilometer pro km, Bahntickets werden günstiger. Geringverdiener, denen Steuervorteile nicht helfen, sollen eine Mobilitätsprämie erhalten. | 21.12.2019

Umweltpreis für Unternehmen in Baden-Württemberg

Immer mehr Unternehmen in Baden-Württemberg setzen auf betrieblichen Umweltschutz und nachhaltiges Wirtschaften. Sie sind landesweit Vorbild. Diese vorbildlichen Betriebe sollen mit dem Umweltpreis für Unternehmen ausgezeichnet werden. Der Wettbewerb richtet sich an Unternehmen und Selbstständige aus Industrie, Handel, Handwerk und Dienstleistung. Mit dem Umweltpreis werden neue Ideen und Ansätze prämiert, die zu einer nachhaltigen wirtschaftlichen Entwicklung beitragen. Die Bewerbungsfrist endet am 30.01.2020. | 19.12.2019

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Unsere schöne Welt – Photo by Larisa Birta on Unsplash

COP25 Weltklimakonferenz in Madrid beendet - Gipfel gescheitert

Die zweiwöchige Weltklimakonferenz in Madrid ist ohne nennenswerte Fortschritte im Kampf gegen die Erderhitzung zu Ende gegangen. Das Plenum einigte sich am Sonntag zwar darauf, alle knapp 200 Staaten an ihre Zusage zu erinnern, im nächsten Jahr ihre Klimaschutzziele für 2030 möglichst zu verschärfen. Umweltverbände und Entwicklungshelfer reagierten aber tief enttäuscht. Einige Staaten, allen voran Brasilien, Australien, Saudi-Arabien und die USA, hätten immer wieder Entscheidungen blockiert. | 18.12.2019

Gipfel in Brüssel: EU-Staaten einigen sich auf Klimaziele für 2050

Im Kampf gegen die Erderwärmung haben sich die EU-Staaten grundsätzlich auf das Ziel eines klimaneutralen Europas bis 2050 geeinigt - allerdings mit einer Ausnahme für Polen. Den komplizierten Formelkompromiss fanden die Staats- und Regierungschefs in der Nacht zum Freitag nach stundenlangem Streit. EU-Ratspräsident Charles Michel zeigte sich erleichtert über die Einigung und betonte das gemeinsame Ziel: "Wir wollen Europa als ersten klimaneutralen Kontinent." | 16.12.2019

Nachhaltige Finanzreform - Steuerstruktur nicht zukunftsfähig

Unsere Steuerstruktur ist – auch mit dem Klimapaket vom September 2019 – nicht zukunftsfähig. Ihr fehlt es nach wie vor an positiver Lenkungswirkung. Arbeit wird stark besteuert, was die Schaffung von Arbeitsplätzen bestraft. Umweltverschmutzung und Ressourcenverbrauch hingegen bleiben gering belastet oder werden überhaupt nicht besteuert. Nur 4% des aktuellen Steueraufkommens stammen von Umweltsteuern – im Jahr 2003 waren es noch 6,5 %. Seither stagniert das nominale Aufkommen. | 15.12.2019

Klimaschutz: Aufruf an Unternehmen von Olympia 12062020 bis 24.12.2019

Das Projekt 12062020Olympia will, da die Politik trotz Klimaprotesten unzureichend reagiert, politischen Druck aufbauen. "Das wäre für Scientists For Future die bisher größte Live-Maßnahme Wissenschaft zu kommunizieren", so Prof. Dr. Maja Göpel. Geplant ist das Olympia-Stadion Berlin für bis zu 90.000 Menschen zu mieten und Live Petitionen vor Ort zu starten. Bis zum 24.12.2019 müssen zur Kostendeckung 60.000 Tickets verkauft werden. Unternehmen sind aufgerufen, Tickets für Menschen spenden, die sich diese nicht leisten können. | 13.12.2019

Die Regionalwert AGs Hamburg, Rheinland und Freiburg bieten für einen kurzen Zeitraum Aktien an

Für gute Lebensmittel und eine enkeltaugliche, regionale Landwirtschaft sorgen kann man über den Erwerb von Aktien bei einer Regionalwert AG. Man benötigt kein Depot; die Aktien werden nicht an der Börse gehandelt. Die Regionalwert AG Hamburg beispielsweise darf neue Aktien im Gesamtvolumen von rund einer Million Euro ausgeben. Der Bürger-Aktiengesellschaft liegen bereits Reservierungen über 670.000 Euro vor. Eine sechste Regionalwert AG befindet sich in Oberfranken in Gründung. In Münsterland gibt es ebenfalls Bestrebungen. | 11.12.2019

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Unsere schöne WeltPhoto by Andre Benz on Unsplash

NAP Monitoring - Teilnahmephase abgeschlossen

Inwieweit kommen in Deutschland ansässige Unternehmen in ihren weltweiten Liefer- und Wertschöpfungsketten der im NAP verankerten Sorgfaltspflicht nach? Bis zum Ende der Frist am 31.10.19 haben über 400 Unternehmen an der Erhebung 2019 teilgenommen. Damit ist die festgelegte Mindestanzahl von auswertbaren Unternehmensantworten erreicht − repräsentative Ergebnisse sind möglich. Die Daten werden nun ausgewertet. Ziel ist, Anfang 2020 einen Ergebnisbericht zur Erhebung 2019 zu veröffentlichen. Die Befragung wird im Frühjahr 2020 wiederholt. | 09.12.2019

PIUS-Invest Zuschußförderung für innovative Investitionsprojekte in Hessen, die CO2 einsparen

Mehr Nachhaltigkeit bedeutet nicht unbedingt Mehrkosten: Im Durchschnitt sparen Unternehmen mindestens 50.000 Euro und 11.400 Tonnen CO2 pro Jahr, nachdem sie Maßnahmen aus dem PIUS-INVEST Zuschuss-Förderprogramm umgesetzt haben. Ressourceneffizienz und Prozessoptimierung steigern Wettbewerbsfähigkeit und sind gleichzeitig gut für die Umwelt, denn jede Ressourcensparmaßnahme spart auch gleichzeitig CO2. Förderfähig sind Vorhaben von KMU in Hessen. | 07.12.2019

EU-Parlament ruft "Klimanotstand" aus - Zustimmung mit großer Mehrheit

Das EU-Parlament hat den "Klimanotstand" ausgerufen. Vorangegangen war eine kontroverse Diskussion. Den Konservativen geht der Begriff "Notstand" zu weit, den Grünen nicht weit genug. Die Abgeordneten stimmten mit großer Mehrheit für die Resolution. Die Ausrufung des Klimanotstandes ist ein symbolischer Akt, der aber Druck machen soll, damit es bald konkrete Gesetzgebungen gibt. Das Europaparlament unterstreicht damit, dass dringend gehandelt werden müsse. Zentrale Forderung ist die Festschreibung des Ziels, die Treibhausgas-Emissionen der EU-Staaten bis 2030 um 55% im Vergleich zu 1990 zu reduzieren. | 05.12.2019

Science Based Targets - WWF, GC, CDP, WRI für wissenschaftsbasierte Klimaziele in Unternehmen

Aktuell über 700 Unternehmen weltweit und 29 Unternehmen in Deutschland haben sich der Initiative Science Based Targets (SBT) angeschlossen. Diese setzt sich für die Einhaltung der in Paris verabschiedeten Klimaziele ein. Unternehmen verpflichten sich freiwillig zu wissenschaftsbasierten Klimazielen. Diese müssen sich an die Vorgaben des Paris-Abkommens halten, die globale Erderwärmung auf 1,5°C bzw. deutlich unter 2°C zu reduzieren. Für die Initiative kooperieren 4 internationale Organisationen: CDP (Disclosure Insight Action), UN Global Compact, World Resources Institute (WRI) und der World Wide Fund for Nature (WWF). | 03.12.2019

Die Sieger des Deutschen Nachhaltigkeitspreises 2020

Am 22.11.2019 wurde in Düsseldorf vor 1.200 Gästen der 12. Deutsche Nachhaltigkeitspreis verliehen. In Zusammenarbeit mit der Bundesregierung wurden Spitzenleistungen der Nachhaltigkeit in Wirtschaft, Kommunen und Forschung prämiert. Ehrenpreise erhielten Bundespräsident a. D. Joachim Gauck, die kolumbianische Umweltaktivistin Paula Caballero, „Simply Red"-Frontmann Mick Hucknall und der dänische Architekt Bjarke Ingels für ihr soziales und ökologisches Engagement. Den Sonderpreis für Greta Thunberg nahmen stellvertretend „Fridays For Future"-Aktivistinnen entgegen. | 02.12.2019

Klimaschutz in G20-Staaten Deutschland schneidet vor allem bei Verkehr und Gebäuden schlecht ab

Das Abschneiden Deutschlands im G20-Vergleich ist gleich in mehreren Bereichen schwach. Dies sind einige Kernaussagen des im Vorfeld der UN-Klimakonferenz veröffentlichten Brown-to-Green-Reports der internationalen Initiative Climate Transparency. Die G20-Staaten spielen die Schlüsselrolle, um einen gefährlichen Klimawandel zu vermeiden. Sie beziehen noch immer über 80% ihrer Energie aus fossilen Quellen und sind für rund 80% der weltweiten Emissionen verantwortlich. Zusammengerechnet wachsen die Emissionen der 20 größten Volkswirtschaften der Welt weiterhin. | 01.12.2019

November 2019 News / Infos

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Unsere schöne WeltPhoto by Nikolay Vorobyev on Unsplash

Heidelberg macht es vor: Stadtentwicklung - nachhaltig wachsen

Auf der Suche nach Bildungs- und Berufschancen sowie einer hohen Lebensqualität zieht es viele Menschen in die Städte. Doch wie können immer größer werdende Städte nachhaltig wachsen? Ein Projekt in Heidelberg zeigt beispielhaft, wie dies gelingen kann: 2008 wurde dort mit dem Bau eines der größten Stadtentwicklungsprojekte Deutschlands begonnen: Der Bahnstadt. Auch noch elf Jahre danach ist das Projekt beispielhaft für die gelungene Integration ökologischer, ökonomischer und sozialer Belange. | 27.11.2019

DNK erhält Auszeichnung für besonderen Beitrag zur Nachhaltigkeits-Berichterstattung

Der Deutsche Nachhaltigkeitskodex (DNK) hat von der Konferenz der Vereinten Nationen für Handel und Entwicklung die Auszeichnung ISAR Honours 2019 erhalten. Die Preisverleihung fand im Oktober 2019 im Rahmen der Jahreskonferenz der ISAR (International Standards of Accounting and Reporting‘) statt. Mit diesem internationalen Preis werden Initiativen ausgezeichnet, die einen herausragenden Beitrag zur Transparenz bezüglich unternehmerischer Nachhaltigkeit leisten und Vergleichbarkeit und Qualität der Berichterstattung fördern. | 25.11.2019

Nachhaltigkeit - ein "must have" - mit dem DNK erfolgreich steuern

Die Frage „Warum überhaupt Nachhaltigkeit“ läßt sich heute relativ einfach anhand solcher Ereignisse wie dem globalen earth overshoot day am 29.07.2019, der auch in diesem Jahr wieder früher war als in den vorhergehenden Jahren, beantworten. Interessant wurde das Thema aber schon deutlich früher – aus verschiedenen Aspekten heraus. Beispielsweise boomten im Lebensmittelhandel die Bio-Produkte. Ausgesprochen nützlich war Nachhaltigkeit auch aus Marketingsicht. | 22.11.2019

Wellbeeing Economy Governments: Schottland, Island und Neuseeland bewerten Umwelt und Lebensqualität höher als das BIP

Schottland, Island und Neuseeland haben die Gruppe der „Regierungen der Wohlfahrtswirtschaft“/ Wellbeeing Economy Governments“ (WeGo) gegründet. Sie wollen den Fortschritt ihrer Wirtschaft nicht mehr nur anhand des BIPs messen. Stattdessen sind Faktoren wie die Gesundheit ihrer Bevölkerung, der Zugang zu Wohnraum und Grünflächen sowie die Gleichberechtigung zwischen Männern und Frauen und eine intakte Natur in das Zentrum ihrer Wirtschaftspolitik gerückt. | 21.11.2019

Finde heraus, wofür du brennst...

Interview mit Jane Goodall - Jeder Mensch hat einen Einfluss. "Es fühlen sich so viele Menschen hoffnungslos. Je mehr man darüber erfährt, was wir unserem Planeten antun und je mehr über immense Probleme geredet wird, desto mehr Hoffnung verliert man, dass sich etwas verändern kann. Jeder einzelne Mensch hat jedoch einen Einfluss auf die Entwicklung unserer Erde! Und wir haben die Wahl, welche Art von Unterschied wir machen wollen. Das Wichtigste, das wir im Kopf behalten müssen, ist, dass eine Person nicht alles alleine machen kann. Am sinnvollsten ist es, in einer Gruppe zusammenzukommen. Gemeinsam können wir dann die Ärmel hochkrempeln und beginnen zu handeln, ohne uns gelähmt zu fühlen." | 19.11.2019

Weltzukunftsrat identifiziert Lösungen: Agrarökologie umsetzen und Budget für Waffen und Krieg umschichten

"Wir könnten Hunger bekämpfen, wenn wir 100% Agrarökologie umsetzten." In einer Erklärung fordern Ratsmitglieder / Empfänger des Right Livelihood Awards Maßnahmen, um CO2-Emissionen bis 2030 zu halbieren und bis 2050 100% erneuerbare Energie einzuführen. Außerdem sollen Regierungen das jährliche Budget von 1,7 Billionen USD für Waffen und Kriege umgehend einstellen. „Mit diesem Budget kann unser Planet gesunden und die Lebensgrundlage für alle Menschen wieder hergestellt werden – Wälder, Böden, Ozeane und die Atmosphäre könnten sich regenerieren". | 18.11.2019

Deutsche Unternehmen versagen bei Menschenrechten

In Minen, Nähereien oder auf Plantagen - weltweit Ausbeutung. Keines der 20 größten deutschen Unternehmen erfülle die UN-Vorgaben zum Schutz der Menschenrechte, so das Business and Human Rights Ressource Center. Der Nationale Aktionsplan Wirtschaft und Menschenrechte fordert auf freiwilliger Basis die Berücksichtigung der Menschenrechte auch in den Lieferketten. Arbeitgeberverbände laufen Sturm gegen ein entsprechendes Gesetz, das ca. 7.100 Unternehmen in Deutschland beträfe. Ein NAP-Monitoring soll, wenn 50% der Unternehmen befriedigende Ergebnisse zeigen, dem Protest der Arbeitgeberverbände dahingehend entsprechen, kein Gesetz zu verabschieden. | 16.11.2019

Weiterentwicklung der Deutschen Nachhaltigkeitsstrategie

Die Bundesregierung kündigt an, die Deutsche Nachhaltigkeitsstrategie weiterzuentwickeln. Der Arbeitsprozess ist im Herbst 2019 gestartet. Von Oktober 2019 bis Februar 2020 wird die Bundesregierung bundesweit Dialogkonferenzen veranstalten. Auch neue Themen aus der Digitalisierung, der Wirtschaftsentwicklung und den Umweltschäden erfordern eine Weiterentwicklung. Neue Anforderungen stellen sich auch im europäischen und globalen Kontext. Es ist ebenfalls erforderlich, die regionalen Akteure und Entscheidungsträger in das Handeln einzubeziehen. | 14.11.2019

Studie Urbane Dörfer - das Leben auf dem Land neu erfinden

Bislang zeigt sich in vielen entlegenen Landstrichen Ostdeutschlands das gleiche Bild: Dörfer und Kleinstädte erleben einen schleichenden Bevölkerungsschwund und die Bevölkerung altert stark. Doch es tut sich etwas: Auf sogenannten Meetups, in Coworking Spaces und Berliner Hinterhöfen planen Städter, wie sie ihren Traum vom gemeinschaftlichen Wohnen und digitalen Arbeiten auf dem Land umsetzen können. Sie könnten Pioniere einer neuen Bewegung sein, die mit digitalen Innovationen und urbanen Ideen das Leben auf dem Land neu erfinden. | 11.11.2019

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Unsere schöne Welt Photo by Kylie Paz on Unsplash

"New Deal" für Europa - CEOs Call To Action - Aufruf bis 30.11.19

CSR Europe plädiert mit einem CEOs Call To Action für einen "New Deal" für Europa. Bereits mehr als 250 CEOs haben den Aufruf von CSR Europe für eine übergreifende Strategie für ein nachhaltiges Europa 2030 unterstützt. Wenn Sie und Ihr CEO die Sustainable Development Goals der Vereinten Nationen als Kompass nehmen und bereit sind, Ihren Beitrag zur Bewältigung der Klimakrise zu leisten, können Sie den Aufruf noch bis zum 30. November 2019 unterstützen. Am 5. Dezember wird der Call to Action der neuen EU-Kommission vorgestellt. | 09.11.2019

Deutschlands smarteste Städte: Das sind die Top Ten

Wie digital sind Deutschlands Städte? Diese Frage beantwortet der Smart City Index. Der Smart City Index analysiert und bewertet die Städte in fünf Kategorien: Verwaltung, IT-Infrastruktur, Energie/ Umwelt, Mobilität und Gesellschaft. Für jede Stadt wurden 96 Einzelindikatoren untersucht – von Online-Bürger-Services über Sharing-Angebote für Mobilität und intelligente Ampelanlagen bis hin zur Breitbandverfügbarkeit. Im Auftrag des Digitalverbands Bitkom wurden alle 81 deutschen Großstädte mit mehr als 100.000 Einwohnern detailliert untersucht. | 08.11.2019

Nachhaltigkeits-Berichterstattung der DAX160-Unternehmen

In allen betrachteten DAX-Segmenten gibt es Unternehmen, die proaktiv über ihre sorgfältig identifizierten wesentlichen ökonomischen, ökologischen und sozialen Themen berichten. Nahezu allen DAX-Vertretern ist gemein, dass sie sich an dem international anerkannten Berichtsrahmenwerk der Global Reporting Initiative (GRi) orientieren. Mit 67% (Vorjahr: 64%) aller DAX160 Unternehmen berichten nahezu unverändert viele Gesellschaften zusätzlich zur gesetzlichen Verpflichtung freiwillig über ihre Nachhaltigkeitsleistung. | 07.11.2019

Baden-Württemberg reagiert auf Volksbegehren

Wissenschaftler begrüßen Reaktion des Landes: Baden-Württemberg will aktiv werden, um das Insektensterben zu stoppen. Als Reaktion auf das Volksbegehren „Rettet die Bienen", das mit sehr weitreichenden Forderungen bei vielen Landwirten auf Kritik stieß, legte die Landesregierung ein eigenes Eckpunktepapier als Kompromiss vor. Aus Sicht von Experten der Universität Hohenheim in Stuttgart korrigiert das Maßnahmenpaket entscheidende Schwachpunkte des Volksbegehrens und schaffe die Grundlage für einen notwendigen Dialog. | 06.11.2019

Transformation - wie geht's bzw. wie geht's nicht?

Einige der aufschlußreichen Antworten zur o.a. Frage zeigen die hohen Barrieren auf, die zu überwinden sind: Unterschiedliche Vorstellungen, wie Transformation umzusetzen ist, das fehlende Eingebunden sein in die Politik, den Perspektivenwechsel, den Transformation voraussetzt, das vorherrschende Denken, Umwelt betrifft nur die Umwelt, nicht den Menschen, das mangelnde Wissen und die mangelnde Erfahrung .... – eine evtl. vergleichbare Situation hätte es vielleicht zur Zeit der Industriellen Revolution gegeben. | 04.11.2019

Unsere schöne WeltPhoto by Stephen Ellis on Unsplash

Mit der Zielvereinbarung "Nachhaltige Beschaffung" in Hessen auf Kurs gehen

Unter dem Dach der Nachhaltigkeitsstrategie Hessen hat der Steuerungskreis »Nachhaltiger Konsum« mit Akteuren aus Wirtschaft, Gesellschaft, Wissenschaft und Verwaltung Maßnahmen entwickelt, um die Implementierung einer nachhaltigen Beschaffung bzw. eines nachhaltigen Einkaufs voranzutreiben. Ziel ist es, Unternehmen, Kommunen und öffentliche und private Institutionen dafür zu gewinnen, Nachhaltigkeitskriterien stärker in ihre Beschaffung bzw. in ihren Einkauf zu integrieren und dieses Engagement mit der Unterzeichnung einer konkreten Zielvereinbarung auch öffentlich sichtbar und nachvollziehbar zu machen. | 03.11.2019

Die sanfte Revolution durch Rückbesinnung auf unsere Grundwerte

Der Klimawandel und die zunehmende soziale Spaltung unserer Gesellschaft mehren die Zweifel an unserer Wirtschaftsweise und unserem Konsumverhalten. Die Gemeinwohl-Ökonomie als Antwort auf diese drängenden Probleme definiert um, woran i.d.R. wirtschaftlicher Erfolg gemessen wird. Sie fordert sie eine Abkehr von der rein fiskalischen Bewertung. Was zunächst revolutionär klingt, ist bei näherer Betrachtung eine Rückbesinnung auf die Werte unserer Verfassung, vor allem auf die Sozialbindung des Eigentums (Art. 14 (2) Grundgesetz) und auf die Gemeinwohlbindung des Wirtschaftens, die in der hessischen Verfassung – und ähnlich auch in anderen Landesverfassungen – zum Ausdruck kommt. | 02.11.2019

Ältere leben umweltbewußter als die Jungen - Aber Umweltverhalten ändert sich bei den Jungen am stärksten

4 von 10 Deutschen (41%) leben nach eigenem Angaben umweltbewusst. Unter jungen Menschen (14 - 23 Jahre) ist umweltbewusstes Verhalten aber trotz der anhaltenden Klimastreiks von Schülerinnen und Schülern deutlich weniger stark ausgeprägt. Lediglich jeder Dritte (33%) aus dieser Altersgruppe achtet darauf, im Alltag umweltbewusst zu handeln, wenn auch dieser Wert gegenüber dem Vorjahr um vier Prozentpunkte gestiegen ist. Nicht einmal jeder 5. Deutsche (19%) meint aktuell, in einer Welt zu leben, die gut mit der Natur umgeht – alle Altersgruppen sehen in dieser Frage ähnlich schwarz. | 01.11.2019

Oktober 2019 News / Infos

Deutschland bewegt sich in die falsche Richtung - 70% der Menschen denken so

70 Prozent der Menschen in Deutschland sind der Meinung, dass sich das Land in die falsche Richtung bewegt. Jeder zweite ist unzufrieden damit, wie die deutsche Demokratie funktioniert. Die Mehrheit findet, dass sich die gesellschaftliche Lage in den letzten fünf Jahren verschlechtert hat, während nur fünf Prozent erwarten, dass sie sich in den kommenden Jahren verbessern wird. | 31.10.2019

Unsere Supermarktregale könnten bald leer aussehen - Standards und Gütesiegel sollen helfen

Ohne Biodiversität auf dem Feld gibt es keine Vielfalt auf dem Teller. Bis zu 75 Prozent unserer Nahrungsmittel weltweit sind auf die Bestäubungsleistung durch Bienen und andere Insekten, Vögel oder Fledermäuse zurückzuführen. Wenn diese auf den Feldern keinen Lebensraum mehr finden, sehen unsere Supermarktregale bald leer aus. Jetzt sollen Standards und Gütesiegel dazu beitragen, die Artenvielfalt auf dem Acker zu schützen. | 30.10.2019

Das sind die Finalisten des Deutschen Nachhaltigkeitspreises „Globale Partnerschaften“

Jeweils drei Kommunen und Unternehmen, die sich in Partnerschaften erfolgreich für die Umsetzung der Agenda 2030 engagieren, ziehen mit ihren Partnern ins Finale um den Deutschen Nachhaltigkeitspreis ein. Die Auszeichnung wird gemeinsam mit dem Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) und der Servicestelle Kommunen in der Einen Welt (SKEW) von Engagement Global vergeben. | 29.10.2019

Social Businesses zusammenbringen mit der ersten Landkarte der Social Businesses in Deutschland

"Warum wir diese Landkarte entwickelt haben? Weil wir der Überzeugung sind, dass sich in der Wirtschaft und in unserem Konsumverhalten dringend etwas verändern muss. Und, dass es schon viele Menschen und Unternehmen gibt, die das genauso sehen. Höchste Zeit, sie zusammenzubringen! Genau das macht die Landkarte der Social Businesses." | 28.10.2019

Ein Unternehmen kann nicht nicht wirken: Die Innovationskraft der 17 Sustainable Development Goals (SDGs) für das eigene KMU nutzen

Ein Unternehmen kann nicht nicht wirken“, so die Universität Bremen in „Die Sustainable Development Goals für und durch KMU“. Oft investieren Unternehmen bereits in die SDGs – im Rahmen von Corporate Social Responsibility oder aus der Tradition als Familienunternehmen heraus. Berührungspunkte mit den SDGs sind immer vorhanden – egal, um welche Unternehmensgröße oder Unternehmensform es sich handelt. „Unternehmerisches Handeln heißt Wirkung erzeugen. Ein Unternehmen kann eben … nicht nicht wirken“. | 26.10.2019

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Unsere schöne Welt Photo by Monica Gozalo on Unsplash

Gleichwertige Lebensverhältnisse: "Den Menschen die Möglichkeit geben, in ihrer Heimat zu leben“

"Was wäre Deutschland ohne seine Vielfalt: die Landschaften, Menschen, Städte und Dörfer? Ohne Föderalismus? Und doch soll es überall gleichwertige Lebensverhältnisse geben. So steht es im Grundgesetz, Artikel 72." Was aber sind gleichwertige Lebensverhältnisse? Anhand von Bevölkerungsentwicklung, Steuerkraft der Gemeinden, Erreichbarkeit von Krankenhäusern, Pendlerströmen zeigt ein neuer Deutschland-Atlas der Kommission „Gleichwertige Lebensverhältnisse“, wie es um die gleichwertigen Lebensverhältnisse tatsächlich steht." | 24.10.2019

Agenda 2030 - Entwicklung in die falsche Richtung: Hunger und soziale Ungleichheiten nehmen weiter zu

"Mit der Agenda 2030 wollen die UN-Mitgliedstaaten bis 2030 weltweit eine nachhaltige Entwicklung erreichen. Dieses Ziel werden die Regierungen der Welt verfehlen, wenn sie so weitermachen wie bisher." „Einige der Nachhaltigkeitsziele unterliegen sogar einem negativen Trend, die Situation verschlechtert sich“. "So ist die Zahl der Menschen, die an Hunger leiden, im dritten Jahr in Folge gewachsen. Auch nehmen weltweit soziale und wirtschaftliche Ungleichheiten zu, die Ausbeutung der natürlichen Ressourcen und der Klimawandel schreiten voran." | 22.10.2019

Erde 5.0 - Mit Digitalisierung die Zukunft provozieren und die Welt retten

Wie wir mit neuen Technologien und der Digitalisierung nicht nur die Wirtschaft revolutionieren, sondern auch die Welt retten können, behandelt Karl-Heinz Land in "Erde 5.0". Klimawandel, Ressourcenvergeudung, Überbevölkerung, Hunger, Armut, tiefe soziale Ungleichheit – der Zustand des Planeten und seiner Ökosysteme ist denkbar schlecht; die Zukunftsaussichten der Menschheit sind düster. Die Digitalisierung schreitet mit hohem Tempo voran und wird in Zukunft unvorstellbare Innovationen hervorbringen. Durch sie "verschwinden" Dinge (und schonen Ressourcen), Teilen ist das neue Haben." | 20.10.2019

NAP Menschenrechte - Monitoring von Unternehmen in Deutschland

Im Rahmen eines Monitorings überprüft die Bundesregierung 2018 bis 2020, inwieweit in Deutschland ansässige Unternehmen ihrer im Nationalen Aktionsplan Wirtschaft und Menschenrechte (NAP) verankerten Pflicht zur Sorgfalt in Liefer- und Wertschöpfungsketten nachkommen. Auf Grundlage des Inception Reports fanden im Herbst 2018 qualitative Interviews mit Unternehmen und Gespräche mit Vertreterinnen und Vertretern von Stakeholder-Gruppen statt. Die Interviews lieferten wertvolle Erkenntnisse für das weitere Vorgehen. Der erste Zwischenbericht zum NAP-Monitoring vom Juli 2019 stellt die Befunde und das weitere Verfahren ausführlich dar. | 19.10.2019

Warum wir uns mit fundamentalem Wandel sehr schwer tun, sofern er von uns verlangt, dass wir uns selbst ändern müssen

Können wir Menschen tatsächlich unsere tiefsitzenden Gewohnheiten verändern? Die in der Ökonomie dominierenden Menschenbilder verneinen dies. Aus der Forschung zum Thema unserer unbewussten Gewohnheiten ist bekannt, was den Gemeinsinn bzw. Veränderungen von Gewohnheiten aktivieren und bewirken kann: Es sind Aktionen des „Stop and Think“! Dabei geht es um die Schaffung irritierender Unterbrechungen in unserem Alltag, die ebenso Spielräume zur Reflexion von Selbstverständlichkeiten schaffen, wie sie den Mut anregen, Neues, Ungewohntes auszuprobieren." | 17.10.2019

Nachhaltigkeitsstrategie Hessen - Wirtschaftsinitiative Hessen neuer Schwerpunkt

Bereits in den vergangenen Jahren wurde im Rahmen der Nachhaltigkeitsstrategie bei vielen Aktivitäten immer wieder gezielt auch die Perspektive der hessischen Wirtschaft betrachtet und Unternehmen zum Mitmachen eingeladen. Dabei wurde nachhaltiges Wirtschaften bisher nicht ganzheitlich betrachtet, sondern einzelne Aspekte herausgegriffen. Leitgedanke der zu entwickelnden neuen Wirtschaftsinitiative soll nun die systematische Etablierung von Nachhaltigkeit entlang der gesamten Wertschöpfungskette im Unternehmen sein. | 16.10.2019

UN-Nachhaltigkeitsgipfel lässt befürchten: Ziele werden krachend verfehlt

Vom 24.-25. September trafen sich die Staats- und Regierungschefs im Anschluss an den Klimagipfel zum UN-Nachhaltigkeitsgipfel in New York. Das Forum Umwelt und Entwicklung kritisiert die Ergebnisse des Gipfels als völlig unzureichend angesichts der dramatischen Entwicklungen weltweit im Bereich von Klima, Biodiversität und sozialer Gerechtigkeit. Schon jetzt wird ein Scheitern der UN-Nachhaltigkeitsziele bis 2030 befürchtet. | 15.10.2019

Nachhaltigkeit braucht neues soziales Denken

Wie lassen sich mehr Bürgerinnen und Bürger für Maßnahmen etwa zum Klimaschutz gewinnen? Indem das Soziale anders als bisher von vornherein mitgedacht wird, meinen die 140 Teilnehmenden auf der RENN.west-Jahrestagung in Ingelheim – und entwickelten Vorschläge. "Der notwendige gesellschaftliche Wandel werde viel zu oft allein ökologisch begründet. "Die Frage wäre: "Wie sieht ein Leben aus mit E-Mobilität, neuen Kultur- und Freizeitangeboten und mit höherer Lebensqualität durch saubere Luft, besserer Gesundheit für alle, unzerstörter Natur und Artenvielfalt...." | 14.10.2019

Global Goals Yearbook 2019: Zukunftsorientierter Unternehmenszweck

Das Global Goals Jahrbuch 2019 ist eine der am weitesten verbreiteten Nachhaltigkeits- und CSR-Publikationen. Die Ausgabe 2019 gibt Antworten darauf, wie man einen inspirierenden und zukunftsorientierten Unternehmenszweck findet, der profitables Wachstum und soziale Verantwortung in Einklang bringt. Das Jahrbuch enthält 34 Good Practice-Beispiele von Unternehmen, die verschiedene Ansätze zur Umsetzung der Global Goals (Sustainable Development Goals / SDGs), aufzeigen, ebenso Beiträge von Experten aus Hochschulen, gemeinnützigen Organisationen und der Wirtschaft. | 13.10.2018

SDG 10 - Weniger Ungleichheiten

GSDR: Agenda 2030 - höhere Ambitionen notwendig

Der erste globale Nachhaltigkeitsbericht (Global Sustainable Development Report, GSDR) unterstreicht die Notwendigkeit, in der Umsetzung der Agenda 2030 ambitionierter zu werden, um die 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung (SDGs) bis 2030 zu erreichen. Besorgniserregend sind laut dem Bericht vor allem die global wachsende soziale Ungleichheit, ungebremster Klimawandel, der unvermindert voranschreitende Verlust der biologischen Vielfalt sowie die zunehmende Menge an Abfällen. | 12.10.2019

Bund und Länder bilden Gemeinschafts-Offensive für Nachhaltigkeit

"Erstmals gehen Bund und Länder bei Nachhaltigkeitszielen gemeinsam in die Offensive. Die Prinzipien (früher: Regeln für Nachhaltigkeit) der Offensive seien ein wichtiges Instrument für konkretes Verwaltungshandeln. Werden sie wirklich angewandt, wäre das ein großer Schub für alle Anliegen und Ziele der Nachhaltigkeit – von der Bildungsgerechtigkeit, einem fairen Handel bis hin zur nachhaltigen Beschaffung, für die Umweltvorsorge, das Recycling und die Kreislaufwirtschaft." | 11.10.2019

Wenn Bürgermeister die Welt regierten

"Wenn Bürgermeister die Welt regierten, wären viele globale Probleme längst gelöst", schrieb der 2017 verstorbene US-amerikanische Professor für Zivilgesellschaft Benjamin Barber. "... die Folgen des Klimawandels werden in den kommenden Jahren vor allem die Städte zur Anpassung ihrer Politik zwingen." ... "Fast 80 Prozent der 520 größten Städte weltweit werden demzufolge einen extremen Klimawandel erleben. Berlin wird zu Madrid, London zu Barcelona, Wien zu Istanbul und Madrid zu Marrakesch." | 09.10.2019

MCC und PIK legen ausführliche Bewertung des Klimapakets vor

Das Klimaschutzprogramm der Bundesregierung, welches die Treibhausgas-Emissionen vor allem in den großen Problembereichen Verkehr und Wärme begrenzen soll, ist für das Erreichen der Klimaziele 2030 nicht ausreichend. Die Politik muss vor allem an vier Punkten nachsteuern: Sie muss erstens das Ambitionsniveau beim CO2-Preis erhöhen, zweitens den sozialen Ausgleich verbessern, drittens die Überführung auf EU-Ebene weiter ausgestalten und viertens einen effektiven Monitoringprozess einführen. | 08.10.2019

Nachhaltigste Kommunen Deutschlands in 2019

Der Deutsche Nachhaltigkeitspreis für Städte und Gemeinden prämiert seit 2012 die Vorreiter kommunaler Nachhaltigkeit. Er wird in drei Größenkategorien (Groß-, Mittel- und Kleinstadt/ Gemeinde) vergeben und ist mit je 30.000 € zweckgebunden für Nachhaltigkeitsprojekte von der Allianz Umweltstiftung dotiert und wird von der Bertelsmann Stiftung im Rahmen des "Wegweisers Kommune" unterstützt. Osnabrück, Erlangen, Stuttgart gehören in diesem Jahr zu den Siegern bei den Großstädten. Bei den mittelgroßen Städten sind es Aschaffenburg, Pfaffenhofen, St. Ingbert. Und bei den kleinen Städten Bad Berleburg, Dornstadt und Wildpoldsried. | 04.10.2019

Nachhaltigste Unternehmen Deutschlands in 2019

Der Deutsche Nachhaltigkeitspreis für Unternehmen wird in Zusammenarbeit mit dem Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU) vergeben. Der Wettbewerb ermittelte die nach­haltigsten Unternehmen Deutschlands und würdigt Vorreiter/innen, die neue Wege gehen: mit innovativen Produkten und Dienstleistungen, hohen, ökologischen Standards in der Produktion oder einer besonderen sozialen Verantwortung in ihrer Wertschöpfungskette. Gewinner in diesem Jahr bei den Großunternehmen: Alfred Kärcher SE & Co. KG, fischerwerke GmbH & Co. KG und Grohe AG. | 03.10.2019

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Unsere schöne Welt Photo by Jeremy Bishop on Unsplash

Burnout lässt sich in den meisten Fällen auf zu wenig Anerkennung im Job zurückführen

Nachhaltige Unternehmensführung: "Die wahre Ursache von Burnout ist nicht Stress und Überanstrengung, sagt ein renommierter Psychiater." "Eine Metastudie der University of Illinois hat gezeigt, dass Narzissten leichter die Karriereleiter erklimmen als andere." "Doch wenn sie oben angekommen sind, geben genau diese Menschen nicht unbedingt die besten Chefs ab. Denn aus allerlei Studien geht hervor, dass Narzissten zumeist eine Fähigkeit fehlt: Empathie." "Und genau die brauchen Menschen, um die Leistungen anderer anzuerkennen und ihnen Wertschätzung entgegenzubringen." | 01.10.2019

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